Grafik Webseite Artikel Als bundesweit erste Fachberatungsstelle nahm die Anerkennungsberatung Augsburg 2008 ihre Arbeit auf und gestaltet seither den Anerkennungsprozess in Deutschland maßgeblich mit. Die Anerkennungsberatung ist eine spezialisierte Serviceleistung und bietet individuelle und umfassende Informationen zu den verschiedenen Anerkennungsmöglichkeiten, den teils komplexen Verfahren und Zuständigkeiten. Die Ratsuchenden werden bedarfsgerecht unterstützt und auf ihrem Weg zur Anerkennung, als wichtigem Meilenstein in der beruflichen Biografie, begleitet. Die Anerkennungsberatung Augsburg hat sich zudem von Anfang an für die Verbesserung der Anerkennungssituation in Deutschland eingesetzt und intensiv bei der Umsetzung mitgewirkt.

Grafik KurzberichtSeit 10 Jahren existiert die Fachberatung zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen. Das Jubiläum wurde zum Anlass genommen, um auf die Highlights des vergangenen Jahrzehnts zu blicken. Stephan Schiele, Geschäftsführer der Tür an Tür – Integrationsprojekte gGmbH, eröffnete die Veranstaltung am 22. August in Augsburg. Neben Informationen zu den Anfängen der Anerkennungsberatung betonte Schiele, dass es „zu diesem Zeitpunkt noch keine Formalisierung des vorhandenen Wissens gegeben hat“. Dies änderte sich nach der Veröffentlichung der Studie Brain Waste – Die Anerkennung von ausländischen Qualifikationen in Deutschland im Jahr 2007.

MexAerzte TitelbildAufgrund des zunehmenden Ärztemangels in Deutschland – insbesondere im ländlichen Raum – beteiligt sich MigraNet – das IQ Landesnetzwerk Bayern am gemeinsamen Pilotprojekt zur Vermittlung mexikanischer Ärztinnen und Ärzte nach Deutschland. Neben der Vermittlung der Teilnehmenden hin zu einem potenziellen Arbeitgeber steht im Modellprojekt auch die Zusammenarbeit der beteiligten Partner im Mittelpunkt. Ziel ist es, hier einen Good Practice Ansatz zu generieren, der bundesweit als eine Blaupause für ähnliche Vorhaben verwendet werden kann.

Good Practice XeneX

Über die Hälfte der Unternehmen in Deutschland werden von Menschen mit Migrationshintergrund gegründet. Informationen über die formalen Anforderungen und die konkreten Schritte zur Gründung sind für sie allerdings nicht aus einer Hand zu bekommen. Um die relevanten Informationen gebündelt zu vermitteln und konsequent mit qualifizierten Beratungsangeboten zu verbinden, entstand in der Zusammenarbeit der IQ Fachstelle Migrantenökonomie und des IQ Projektes „XeneX“ des IQ Landesnetzwerkes Bayern – MigraNet die Webseite www.wir-gruenden-in-deutschland.de.


European Validation Festival 01Am 14. und 15. Juni veranstaltete die Europäische Kommission das erste European Validation Festival in Brüssel. Der Fokus der Veranstaltung lag darauf, wie berufsrelevante non-formal und informell erworbene Kompetenzen systematisch validiert und vergleichbar gemacht werden können. Zu diesem Thema wurden insgesamt 40 ausgewählte Projekte aus Europa eingeladen. Neben der Präsentation der eigenen Arbeit gab es Gelegenheit, sich international auszutauschen und zu vernetzen.

In zahlreichen Migrantenorganisationen und ethnischen Communities gibt es Menschen, die sich als ehrenamtliche Beraterinnen und Berater engagieren. Sie bewegen sich in den verschiedenen kulturellen Kontexten und können diese auch „übersetzen“. Mit ihrem Wissen zu Strukturen, Prozessen und Abläufen in Deutschland, fungieren sie als wichtige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und bauen Brücken für eine gelingende Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt. Um diese Potenziale zu stärken und zu nutzen, wurden im IQ Netzwerk Bayern – MigraNet Qualifizierungsmaßnahmen für ehrenamtliche Beraterinnen und Berater aus Migrantenorganisationen und Communities gestartet.

Elisa Hartmann web

...Elisa Hartmann

Projekt EiKu - Kultursensible Einarbeitung in der Altenpflege

Das Unterprojekt "EiKu - Kultursensible Einarbeitung in der Altenpflege" des Projektes "KEI - Kompetenzen für erfolgreiche Integration" entwickelte und erprobte gemeinsam mit Beschäftigten der Altenpflege ein kultursensibles Einarbeitungskonzept für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Dazu kooperierte das Projekt mit der MÜNCHENSTIFT gGmbH, einem Pflegedienstleister aus München. Ziel war es, ein Konzept der kultursensiblen Einarbeitung zu entwickeln, das für den Pflege- und Gesundheitsbereich, aber auch für Unternehmen anderer Branchen und mit unterschiedlicher Größe nutzbar ist.

Migrantinnen in Bayern Good Practice web

Ziel des Projekts "Migrantinnen in Bayern – Kompetent auf dem Arbeitsmarkt" ist es, Frauen mit Migrationsgeschichte durch Beratungs-, Qualifizierungs- und Vernetzungsangebote die Arbeitsmarktintegration zu ermöglichen. Im Mittelpunkt des Konzepts stehen die individuelle Begleitung der Frauen und die Erfassung ihrer Fähigkeiten durch ein eigens entwickeltes Kompetenzfeststellungsverfahren. Die Qualifizierungsmaßnahme "Migrantinnen in Bayern" besteht aus insgesamt fünf Seminarmodulen, von der Kompetenzermittlung über die Optimierung von Bewerbungsprozessen bis hin zur Stärkung der Arbeitsmarktkompetenzen durch Kommunikationstrainings und der Suche nach Praktikum, Weiterbildung und Beschäftigung.

Diversity Flyer 2018 Facebook Veranstaltung

Die Charta der Vielfalt gibt es seit dem Jahr 2007. Schon mehr als 1.300 Unternehmen in Deutschland haben die Charta unterschrieben. Jedes Jahr gibt es den Diversity-Tag in vielen Städten, so auch in Augsburg. Rund um den Diversity-Tag planen verschiedene Akteure Veranstaltungen und Kurse zum Thema Vielfalt. Am 7. Juni setzen wir uns deshalb mit dem Thema "Kritische Diversitätsentwicklung" auseinander.

Metropolis Florenz 2018

Im Rahmen des diesjährigen Frühjahrs-Treffens der Steuerungsgruppe Internationale Metropolis am Europäischen Universitäts-Institut in Fiesole, Florenz, fand begleitend ein "high level" Politik-Seminar zu relevanten Themen statt: Zeitgemäße Dynamiken von Migration in Italien und Europa. Das Treffen hatte die Themen Einwanderung und Asylpolitik in Italien und Europa im Fokus und die damit verbundenen Herausforderungen - sowohl aus vergleichender als auch aus internationaler Perspektive. Das Seminar bot eine Austausch-Plattform zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Politik auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene und der Europäischen Union als auch von internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft.

Mehr Informationen erhalten Sie bei Anne Güller-Frey (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)