In Zusammenarbeit mit der Fachstelle "Einwanderung" und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die Fachstelle "Beratung und Qualifizierung" bei der Umsetzung des § 17a AufenthG "Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen".

Der Leitfaden gibt den im Kontext des § 17a AufenthG beteiligten Akteuren in handlicher Form einen Überblick über die Zuständigkeiten und Schnittstellen im Verfahren.

Mit dem am 1. August 2015 in Kraft getretenen § 17a Aufenthaltsgesetz (AufenthG) erhalten Fachkräfte aus Drittstaaten die Möglichkeit, die im Rahmen eines Anerkennungsverfahrens festgestellten wesentlichen Unterschiede durch Teilnahme an einer Qualifizierungsmaßnahme auszugleichen und dadurch die berufliche Anerkennung bzw. die Berufszulassung in Deutschland zu erreichen. Nach Erlangung der vollen Gleichwertigkeit bzw. der Berufszulassung kann bis zu ein Jahr lang ein Arbeitsplatz gesucht werden. Fachkräfte haben somit die Möglichkeit, sich für eine volle Gleichwertigkeit zu qualifizieren und in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Ziel dieses Leitfadens ist es, den mit § 17a AufenthG befassten Akteuren in handlicher Form einen Überblick über die Zuständigkeiten und Schnittstellen im Verfahren nach § 17a AufenthG zu geben. Die Abstimmung der sich im Leitfaden befindlichen Inhalte erfolgte gemeinsam mit den zuständigen Akteuren aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), dem Auswärtigen Amt (AA), der Bundesagentur für Arbeit (BA), dem Bundesministerium des Innern (BMI), der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration (IntB) sowie dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG).
 

  IQ Leitfaden Aufenthaltsgesetz