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Geschrieben von Christian Nowak
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Dienstag, 13. März 2007 |
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EINE INITIATIVE ZUR ANERKENNUNG VON BILDUNGS- UND BERUFSABSCHLÜSSEN VON MIGRANTINNEN UND MIGRANTEN Ein Schwerpunkt der Arbeit der EP „MigraNet“ ist ein gesellschaftlicher Paradigmenwechsel beim Blick auf MigrantInnen. Um dies zu erreichen, wurde in Augsburg eine Medien-Kampagne gestartet. In 4 1-minütigen Kinospots, die im Werbeblock laufen, wird der berufliche Werdegang von MigrantInnen geschildert. Parallel dazu werden Postkarten mit Zertifikaten der Protagonisten im öffentlichen Raum verteilt. Flankiert wird die Kampagne durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit.
Die Kampagne soll deutlich machen, welche Ressourcen durch die „Nicht-Anerkennung“ von beruflichen Bildungsabschlüssen in Deutschland und Europa vergeudet werden. Dargestellt werden MigrantInnen, deren Abschlüsse nicht anerkannt wurden und in fremden, nicht ihrem Ausbildungsniveau entsprechenden Berufen arbeiten oder Bildungsabschlüsse neu erwerben müssen. Die Kampagne „recognition now!“ fordert Anerkennung und Nachqualifizierung von im Ausland erworbenen Kompetenzen. Filmprojekt "Recognition Now" hier ansehen Die Protagonisten der Kinospots: - Joe Agyemang hat in Ghana Ingenieurwissenschaft studiert und sich als Bauunternehmer selbständig gemacht. Da seine Erfahrungen und Qualifikationen hier nicht anerkannt werden, arbeitete er im Lager der Post.
- Frau Lamia Al Balwa war in Bagdad als Lehrerin tätig. Hier in Deutschland wollte sie als Lehrerin für Arabisch arbeiten. Da ihr Hochschulabschluss nicht anerkannt wird arbeitet sie als Putzfrau.
- Herr Al-Regeb ist Professor für arabische Musik. In Bagdad arbeitete er an der Akademie für „Fine Arts“. Hier in Deutschland war er in einer Imbissbude beschäftigt. Sein Traum ist die Gründung eines Institutes für orientalische Musik.
- Herr Valdez floh vor dem kubanischen Regime nach Deutschland. Er hat in Havanna ein Dipl. Psychologie-Studium absolviert. Obwohl ein großer Bedarf an muttersprachlichen PsychologInnen besteht, hat die Anerkennung seines Diploms hier so gut wie keine Chance.
Redaktion: Anne Güller-Frey, MigraNet Koordination Regie/Kamera/Schnitt: Martin Pfeil Musik: Saam Schlamminger
Kinospot „recognition now“ zu Bestellen:
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